Engagierte brauchen Rückhalt: Sicherheit und Schutz der zivilgesellschaftlichen Akteure
Wer sich für andere einsetzt, braucht selbst Rückhalt. Wie Engagierte bei Anfeindungen, Einschüchterungen und Bedrohungen unterstützt werden können, stand im Mittelpunkt unserer Veranstaltung „Sicherheit und Schutz der zivilgesellschaftlichen Akteure“ am 29. September 2026 im Bürgerhaus am Schlaatz in Potsdam.
Als Koordinierungsstelle Gesellschaftlicher Zusammenhalt / Tolerantes Brandenburg boten wir Raum für praktische Impulse und Erfahrungsaustausch. Nach der digitalen Auftaktveranstaltung im April lag der Schwerpunkt diesmal auf Schutzmaßnahmen und Handlungsmöglichkeiten – sowohl von staatlicher als auch zivilgesellschaftlicher Seite - in Brandenburg. Im Fokus standen die Erarbeitung von Schutzkonzepten, die Darstellung von Präventionsangeboten und Gefährdungsanalysen sowie das Herausarbeiten von Möglichkeiten der Resilienzstärkung.
In zwei Workshop-Runden vertieften die Teilnehmenden vier Themen:
- Strategien zur Resilienzstärkung im Sozialraum
- Perspektiven Betroffener rechter Gewalt
- Reaktionsstrategien auf Angriffe aus dem politischen Raum
- Umgang mit Hass im Netz
Der Fachtag rückte eine gemeinsame Aufgabe in den Mittelpunkt: Bedrohungen ernst zu nehmen, Betroffenen zuzuhören und verlässliche Unterstützung zu organisieren. Schutz braucht konkrete Maßnahmen ebenso wie tragfähige Netzwerke. Als Koordinierungsstelle vernetzen wir Engagierte und Unterstützungsangebote, damit Menschen sich für Demokratie und Vielfalt einsetzen können, ohne um ihre Sicherheit fürchten zu müssen.
