Rückblick: Brandenburg bei den Internationale Wochen gegen Rassismus 2026

Rückblick: Brandenburg bei den Internationale Wochen gegen Rassismus 2026

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 haben in Brandenburg ein starkes Zeichen für Menschenwürde, Vielfalt und demokratischen Zusammenhalt gesetzt. Unter dem Motto „100 % Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ engagierten sich landesweit zahlreiche Initiativen, Vereine, Schulen und Institutionen mit vielfältigen Aktionen.

 

Breites Engagement im ganzen Land

Ein Blick in den Veranstaltungskalender zeigt 45 Einträge für Brandenburg. Da viele dieser Einträge ganze Veranstaltungsreihen umfassen, ergibt sich bei genauer Betrachtung eine Gesamtzahl von mindestens 86 Veranstaltungen und Projekten.

Diese fanden im gesamten Bundesland statt – von größeren Städten wie Potsdam, Eberswalde und Oranienburg bis hin zu kleineren Orten wie Wiesenburg/Mark, Niemegk oder Kremmen. Damit wird deutlich: Engagement gegen Rassismus ist in Brandenburg flächendeckend verankert und wird sowohl in urbanen als auch in ländlichen Räumen getragen.

 

Starke regionale Netzwerke

Viele Veranstaltungen wurden im Rahmen regionaler Programme umgesetzt. Besonders sichtbar waren dabei:

*             der Hohe Fläming mit zahlreichen schulischen und sozialpädagogischen Projekten

*             Oberhavel mit einem breiten Angebot aus Bildungs-, Kultur- und Begegnungsformaten

*             die Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde mit einem eigenen Veranstaltungsprogramm

*             lokale Aktionen in Templin und weiteren Kommunen

 

Diese Programme zeigen, wie stark die Aktionswochen von lokalen Kooperationen und engagierten Netzwerken getragen werden.

 

Unterschiedliche Formate – ein gemeinsames Ziel

Die Veranstaltungen boten vielfältige Zugänge zum Thema Rassismus:

*             Workshops, Seminare und Projekttage vermittelten Wissen und stärkten Handlungskompetenzen

*             Filmvorführungen, Konzerte und Lesungen eröffneten kulturelle Perspektiven

*             Feste, Begegnungsangebote und gemeinschaftliche Aktionen förderten Austausch und Dialog

*             Öffentliche Aktionen machten das Thema sichtbar und setzten Zeichen im Alltag

 

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf kulturellen Formaten. Die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF in Potsdam beteiligte sich mit eigenen Veranstaltungen und war Partner bei der Durchführung der Eröffnungsveranstaltung. Gemeinsam mit dem Filmmuseum Potsdam und Angeboten der Kinderfilmuni wurden insbesondere filmische Zugänge genutzt, um das Thema Rassismus anschaulich und niedrigschwellig zu vermitteln.

 

Unterstützung vor Ort

Ein wichtiger Bestandteil der Aktionswochen war die Unterstützung lokaler Projekte: Insgesamt wurden 55 Veranstaltungen und Projekte durch die Koordinierungsstelle Tolerantes Brandenburg / Bündnis für Brandenburg gefördert. Damit konnten vielfältige Aktivitäten in unterschiedlichen Regionen ermöglicht und bestehende Initiativen gestärkt werden.

 

Fazit

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und engagiert Brandenburg für eine offene Gesellschaft eintritt. Die Kombination aus lokalen Initiativen, unterschiedlichen Formaten und breiter Beteiligung hat dazu beigetragen, das Thema Rassismus sichtbar zu machen und Menschen zur Auseinandersetzung zu ermutigen.

Die Aktionswochen leben vom Engagement vor Ort – und genau dieses Engagement hat Brandenburg auch in diesem Jahr wieder geprägt.

 

 


Anschrift:

Koordinierungsstelle „Tolerantes Brandenburg“
in der
Staatskanzlei des Landes Brandenburg
Heinrich-Mann-Allee 107
14473 Potsdam